Zuckerfreie Zimtkugeln mit Mandeln: weich und würzig
Gemahlene Mandeln geben diesen Zimtkugeln einen weichen, leicht saftigen Kern, und Zimt sorgt für die vertraute würzige Note. Die kleinen Kugeln werden gebacken und bekommen nach dem Abkühlen außen etwas mehr Biss. Statt Haushaltszucker kommt Puder-Erythrit in den Teig und in die Zimthülle. Das Rezept ist schnell zusammengerührt und ergibt etwa 24 Stück, die sich gut zu Kaffee oder Tee reichen lassen. Damit die Masse kompakt bleibt, wird das Eiweiß ungeschlagen unter die Zutaten gemischt. Auch die Wahl des Süßungsmittels macht einen Unterschied: Fein gemahlenes Erythrit verteilt sich gleichmäßiger als grobe Kristalle und hinterlässt eine glattere Textur. Hier erfährst du, wie du den Teig ohne Weizenmehl formst, woran du erkennst, dass die Kugeln fertig gebacken sind, und wie du sie nach Wunsch abwandelst. Dazu gibt es Hinweise zu Erythrit-Alternativen, einer eifreien Bindung und zur Aufbewahrung, damit die Zimtkugeln auch am nächsten Tag zart bleiben.

Zuckerfreie Zimtkugeln mit Mandeln
Gemahlene Mandeln machen diese Zimtkugeln innen weich und leicht saftig, während Zimt und eine feine Hülle aus Süßungsmittel für den typischen würzigen Geschmack sorgen. Der Teig kommt ohne Haushaltszucker aus und ist schnell zusammengerührt. Die Kugeln werden gebacken, nicht roh serviert; nach dem Abkühlen sind sie außen etwas fester und bleiben im Kern zart.
Zutaten für etwa 24 Kugeln
- 200 g gemahlene Mandeln, möglichst fein
- 70 g Puder-Erythrit oder fein gemahlenes Erythrit
- 1 Eiweiß, etwa 30 g
- 2 TL gemahlener Zimt
- 1 TL fein abgeriebene Zitronenschale, unbehandelt
- 1 Prise Salz
- 1 EL Puder-Erythrit und ½ TL Zimt zum Wälzen
Gemahlene Mandeln bilden die Grundlage und sorgen dafür, dass die Kugeln ohne Weizenmehl zusammenhalten. Haselnüsse können sie ersetzen, schmecken aber kräftiger und etwas herber. Puder-Erythrit verteilt sich gleichmäßiger als grobe Kristalle. Ist nur granuliertes Erythrit vorhanden, mahle es kurz in einem sauberen Mixer oder einer Kaffeemühle. Ein Erythrit-Stevia-Gemisch lässt sich ebenfalls verwenden; prüfe die Packung, denn die Süßkraft unterscheidet sich je nach Produkt. Xylit ist eine weitere Möglichkeit, ist für Hunde jedoch schon in kleinen Mengen gefährlich und muss sicher aufbewahrt werden.
Das Eiweiß bindet die Zutaten. Verwende es ungeschlagen, damit der Teig kompakt bleibt und sich formen lässt. Für eine eifreie Variante kannst du 1 EL fein gemahlene Leinsamen mit 2 EL Wasser verrühren und zehn Minuten quellen lassen. Die Kugeln werden damit etwas dichter; gib die Flüssigkeit nach und nach zu, damit der Teig nicht weich wird. Zitronenschale bringt eine frische Note, kann aber weggelassen oder durch wenig Orangenschale ersetzt werden.
Teig zubereiten und Kugeln formen
- Backofen vorbereiten: Heize den Ofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vor. Lege ein Blech mit Backpapier aus. Bei Umluft reichen meist 145 °C; kontrolliere die Kugeln gegen Ende der Backzeit, weil sie schneller Farbe annehmen können.
- Trockene Zutaten mischen: Gib Mandeln, 70 g Puder-Erythrit, Zimt, Zitronenschale und Salz in eine Schüssel. Vermische alles gründlich mit einem Löffel. So verteilt sich der Zimt gleichmäßig und es entstehen keine stark gewürzten Stellen.
- Eiweiß einarbeiten: Verquirle das Eiweiß kurz mit einer Gabel, bis es leicht schaumig ist, aber nicht steif wird. Rühre es unter die Mandelmischung. Knete den Teig anschließend mit den Händen, bis er zusammenhält. Er soll formbar und leicht klebrig sein. Zerfällt er, gib teelöffelweise etwas Wasser hinzu. Ist er sehr weich, arbeite einen Esslöffel gemahlene Mandeln ein.
- Teig ruhen lassen: Lass die Schüssel zehn Minuten stehen. In dieser Zeit nimmt das Mandelmehl Feuchtigkeit auf, wodurch sich die Masse leichter rollen lässt. Klebt sie danach noch stark an den Händen, stelle sie für weitere zehn Minuten in den Kühlschrank.
- Kugeln rollen: Verrühre den restlichen Puder-Erythrit mit ½ TL Zimt in einer kleinen Schale. Nimm jeweils ungefähr einen Teelöffel Teig und rolle ihn zwischen den Handflächen zu einer Kugel von etwa 2 bis 2,5 cm. Wälze jede Kugel in der Zimtmischung und setze sie mit etwas Abstand auf das Blech. Drücke sie nicht flach, wenn sie rund bleiben sollen.
- Backen und abkühlen: Backe die Kugeln auf der mittleren Schiene 12 bis 15 Minuten. Sie sind fertig, wenn die Unterseite leicht Farbe hat und die Oberfläche trocken wirkt. Die Mitte darf beim Herausnehmen noch weich sein. Lass sie zehn Minuten auf dem Blech ruhen und setze sie danach vorsichtig auf ein Kuchengitter. Warm sind sie empfindlich und können beim Anheben brechen.
Gelingen, Aufbewahren und Servieren
Die Backzeit hängt von der Größe der Kugeln ab: Kleine Stücke sind oft nach zwölf Minuten fertig, größere brauchen bis zu 15 Minuten. Warte nicht, bis sie dunkelbraun sind. Erythrit bräunt anders als Zucker, und zu langes Backen trocknet die Mandeln aus. Für eine gleichmäßige Farbe kannst du das Blech nach etwa acht Minuten einmal drehen. Öffne den Ofen dabei nur kurz.
Bewahre die vollständig ausgekühlten Zimtkugeln in einer gut schließenden Dose bei Zimmertemperatur auf. Lege Backpapier zwischen die Lagen, falls die Zimthülle etwas anhaftet. So bleiben sie etwa fünf Tage angenehm weich. Im Kühlschrank halten sie länger, werden dort aber fester; lass sie vor dem Servieren etwa 15 Minuten bei Raumtemperatur stehen. Zum Einfrieren legst du sie zunächst einzeln auf ein Brett. Sobald sie fest sind, kannst du sie in einen Behälter geben und bis zu zwei Monate aufbewahren.
Für eine schlichte Präsentation setze die Kugeln in kleine Papierförmchen und ordne sie auf einem Teller mit dunklem Rand an. Ein wenig frisch gesiebter Zimt darüber reicht als Dekoration. Zu Kaffee, schwarzem Tee oder ungesüßtem Mandelgetränk passen sie besonders gut. Für einen gemischten Plätzchenteller kannst du einen Teil der Kugeln nach dem Abkühlen mit zusätzlichem Puder-Erythrit bestäuben. Verwende dafür ein feines Sieb und beginne mit wenig, damit der Zimtgeschmack nicht überdeckt wird.

Diese Zimtkugeln verbinden gemahlene Mandeln mit Zimt und einer feinen Hülle aus Erythrit. Der Teig ist schnell gemischt, lässt sich zu kleinen Kugeln formen und wird im Ofen außen fester, während der Kern zart bleibt. Achte darauf, das Eiweiß ungeschlagen zu verwenden und grobes Erythrit bei Bedarf vorher fein zu mahlen, damit die Masse gleichmäßig wird. Wenn du den Geschmack verändern möchtest, probiere gemahlene Haselnüsse oder gib etwas mehr Zitronenschale in den Teig. Die abgekühlten Kugeln passen zu einer Tasse Kaffee oder Tee und lassen sich auch auf einem Plätzchenteller anbieten. Backe eine Portion und passe die Zimtmenge beim nächsten Mal nach deinem Geschmack an. Wenn du die Zimtkugeln ausprobierst, teile gern in einem Kommentar, welche Variante dir am besten schmeckt.

Zuckerfreie Zimtkugeln
Süße Kugeln aus Datteln, Mandeln und Zimt, mit Kokosraspeln und Schokolade.
Zutaten
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200 g entsteinte Datteln
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250 g gemahlene oder ganze Mandeln
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2 EL Zimt
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3–4 EL Mandelmus
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Kokosraspeln
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Schokolade
Anweisungen
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Schritt 1
Datteln und Mandeln zerkleinern. Zimt und Mandelmus dazugeben und zu einer formbaren Masse vermengen. -
Schritt 2
Masse zu Kugeln rollen und in Kokosraspeln wälzen. Nach Wunsch mit geschmolzener Schokolade überziehen. -
Schritt 3
Kugeln kalt stellen, bis sie fest sind.
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.





